
                                               Leikauf Bernhard
                                               In den Haseln 17
                                               7 8 0 1  Wittnau


   Nach längeren Versuchen mit dem Modul PEEKPOKE am Universalinterface
   bin ich zu der Auffassung gekommen, daß es doch besser ist ein
   anderes Modul dafür zu programmieren, das sich nach außen leichter
   ansprechen läßt.

   Dazu ist meiner Meinung das Programm UNIINT ganz gut geeignet.

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   BESCHREIBUNG  ------- UNIINT -------


   Folgende Prozeduren stehen zur Verfügung:


       1.  WRIBM   :=  Schreibe Daten auf IBM - Slot. 

       2.  WRECB   :=  Schreibe Daten auf ECB - Slot. 

       3.  RDIBM   :=  Lese     Daten vom IBM - Slot. 

       4.  RDECB   :=  Lese     Daten vom ECB - Slot. 

                   Um sowohl den I/O- als auch den Memory-Bereich mit 
                   derselben Routine zu handhaben, erfolgt die Unter- 
                   scheidung zwischen den beiden Speicherbereichen 
                   durch BIT 32 der Adresse. Bei gesetztem BIT 32 wird 
                   der I/O-bereich angesprochen, sonst der Memorybereich. 

       5.  STATUS  :=  Liefert den STATUS Wert des Interfaces. 

                   Bedeutung der einzelnen BITs siehe Beschreibung 
                   des Universalinterfaces. 

       6.  SELECT  :=  Ermöglicht die Selektion der verschiedenen EPROM- 
                       steckplätze auf dem Universalinterface. 

                   Sinnvolle Werte sind 0 - 15 bei voll belegtem 
                   Interface mit 16 27512'er EPROMS. 


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       Wer neben dem Universalinterface noch den ROMPORT-Expander 
       sein eigen nennt, wird möglicherweise nicht immer nur die 
       eine Platine aktiv halten wollen, sondern je nach Notwendig- 
       keit mal die eine, mal die andere. Dazu ist das Programm 
       RPEXUINT ( RomPort-ExPander-UniversalINTerface) gedacht. 
       Bei diesem Treiber wird jedesmal vor dem Zugriff auf das 
       Universalinterface die Nummer des gerade Aktiven Slots ermittelt, 
       auf Slot 0 ungeschaltet, die gewünschte Aktion durchgeführt und 
       dann wieder der alte Slot aktiviert. 
       Leider wird bei dieser Art des Zugriffs auf das Interface die 
       Selektion der EPROM-Steckplätze gestört. Wer zusätzlich auf die 
       Eproms mit angewiesen ist sollte dann besser UNIINT verwenden 
       und den Befehl SSEL noch dazubinden. Aber auch dann ist ein 
       eingestelltes EPROM nach dem Umschalten auf einen anderen Slot 
       und dem anschliesenden Zurückschalten nicht mehr aktiv. Das
       Kommando SELECT aktiviert den Steckplatz 0 ohne dann wieder 
       auf den alten Slot umzuschalten.
       Dieser Fehler ist leider Systembedingt und nicht zu verhindern. 
       Sonst ist das Programm identisch mit UNIINT. 

       7.  SSEL    :=  Ermöglicht die Aktivierung eines beliebigen Slots
                       am RomPort-Expander.

                   Sinnvolle Werte sind 0 und 1. Bei einem zweiten
                   Expander noch die Zahlen 2 und 3.

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       Ich hoffe daß das Programm auch seine Erwartungen erfüllt, da
       mir die Testmöglichkeiten am ECB-Bus fehlen.
       Am IBM-Bus konnte ich auch nur den Zugriff auf den I/O Bereich
       testen da sich meine Treiberkarte nur in diesem Bereich
       angesprochen fühlt. Aber ich denke daß alles wie angegeben
       funtionieren sollte.

                                                   Bernhard Leikauf







