Anleitung zu MAKROS : --------------------- Um mit diesem Modul arbeiten zu können muß, zuerst die Task MINIT aufgerufen werden,die auf dem Laufwerk F0 ein File ('Makfile') generiert, in das sie alle Befehlsworte des Bedieninterfaces, die bis zu 6 Zeichen lang sind, schreibt. Diese Einträge werden in MINIT definiert, sodaß nach einer eventuellen Erweiterung des Systembefehls= satzes diese Liste erweitert werden sollte. Das File wird für maximal 27 Makros vorbereitet. Diese obere Grenze kann durch Eintragen der gewünschten Grenze an folgenden Stellen im Programm geändert werden: -- Zeile 179: IF FELDLEN EQ 27 -- Zeile 336: DCL LEER(27)... -- Zeile 337: FOR I TO 27... Es muß jeweils der neue Wert anstelle der 27 eingetragen werden. Die Länge von Makfile in Bytes ergibt sich zu: (Anzahl der bekannten Systembefehle)*6+(max. Anzahl der Makros)*138+9. Falls Makfile schon durch MINIT (!) erzeugt wurde (und schon Makros definiert wurden) können Sie nach einem Kaltstart die vorher dem System bekannten Makros durch MSTART dem System wieder bekannt machen. Der Rechner erledigt das mit Hilfe der Prozedur PROGRAMM, die ein dem Makro entsprechendes Programm in ED.MakroQue schreibt, dieses in ED.MakroObj kompiliert, von dort aus lädt und die dabei entstandenen ED.Files wieder löscht. (Der List-Output wurde in ED.ListOut geschrieben.) Mit der Task MAKDEF können Makros, bestehend aus beliebigen Systembe= fehlen und Tasks (also auch anderen Makros), definiert werden. Zuerst wird der Name des neuen Makros abgefragt, um diesen mit den in Makfile bekannten Namen zu vergleichen. Entspricht der neue Name einem System= befehl, so kann man (nach einer entsprechenden Abfrage) dabei bleiben, kann dann aber das Makro nur mit ACTIVATE starten, oder man gibt einen neuen Namen ein. Falls der Name schon als Makro bekannt ist, haben Sie die Möglichkeit das entsprechende Makro umzubenennen, es zu löschen, ihm eine andere Priorität zu geben, seine Bedeutung zu ändern oder einfach auszusteigen. Wenn man beim Umbenennen eines Makros diesem einen schon bekannten Name geben will, fragt das Programm, ob das alte Makro überschrieben werden soll, wenn nicht, dann müssen Sie einen anderen Namen wählen.(Falls der neue Name ein Systembefehl ist: siehe oben) Wurde ganz zu Anfang der Name nicht angemosert (oder Sie haben sich damit abgefunden das Makro mit ACTIVATE aufzurufen), dann dürfen Sie jetzt das eigentliche Makro und seine Priorität eingeben und die Task schreibt die neue Makrodefinition nach Makfile und definiert dem System das neue Makro (wieder mit Hilfe von PROGRAMM). SEEMAK ermöglicht es Ihnen, sich alle Makros aus Makfile anzusehen und einzelne davon aus dem System zu entfernen (UNLOAD) und/oder aus Makfile zu löschen. Sie können auch Makros, die im File stehen, aber nicht (mehr) Systembekannt sind, diesem wieder bekanntmachen. Dabei wird das 'Flag' KENNZ gesetzt (und in Makfile gespeichert, was übrigens auch in MAKDEF gemacht wird).An diesem Flag erkennen alle Tasks, ob ein Makro unter RTOS-Verwaltung sein sollte.(wird insbesondere von MSTART genutzt) Sie können also das Programm (und sich selbst) verwirren, indem Sie ein oder mehrere Makros mit UNLOAD aus dem System entfernen. Das gesetzte KENNZ-'Flag' eines Makros entspricht dem in SEEMAK. Falls das von SEEMAK erzeugte Bild von irgendwelchen Meldungen anderer Tasks demoliert wurde, können Sie es mit V wieder neu erstellen (wie Esc V im Editor). Bei der Benennung von Modulen und Tasks sollten Sie daran denken, daß die Makros als je ein Modul mit gleichnamiger Task in der Systemver= waltung erscheinen.